霜降Fallender Reif
茶
chá
Begriff · Geschichte

Tee

Wörtlich

Tee

Definition#

茶 (chá) ist das chinesische Wort und Schriftzeichen für Tee: je nach Zusammenhang die Pflanze, ihre verarbeiteten Blätter oder das Getränk. Dasselbe Zeichen wird in verschiedenen gesprochenen Sprachen verwendet. Seine Geschichte verbindet die ältere Schreibung 荼, die im Klassiker des Tees gesammelten Bezeichnungen und die Handelsnetze, über die sich tea, Tee, chá und чай verbreiteten.

Übersetzung und Verwendung#

SpracheVerwendenAlternativen & Hinweise
English tea
die Pflanze, das Blatt und das Getränk
etablierte Bezeichnung
Auch möglich
  • cha (dialect/loan)
Deutsch Tee
Pflanze, Blatt und Getränk
etablierte Bezeichnung
Русский чай
растение, лист и напиток
etablierte Bezeichnung
简体字 茶
繁體字 茶
Regionale Verwendung
  • caa4
  • tê
日本語 茶

Was bezeichnet 茶?#

Das Wort ist weiter gefasst als eine botanische Bezeichnung. Wörterbücher unterscheiden die Teepflanze und ihr Getränk von einer allgemeineren Verwendung für andere zubereitete Getränke.

  1. Pflanze, Blätter oder Aufguss

    Im Teegarten, Geschäft oder Teehaus zeigt der sprachliche Zusammenhang, was gemeint ist. 茶樹 / 茶树 bezeichnet die Pflanze, 茶葉 / 茶叶 die Blätter und 茶湯 / 茶汤 den Aufguss. Wer alles nur mit Tee übersetzt, kann wichtige Unterschiede verlieren.

  2. Nicht jedes 茶 enthält Tee

    Das Mandarin-Wörterbuch nennt 冬瓜茶, ein Wintermelonengetränk, und 杏仁茶, ein Mandelgetränk, als Beispiele für die weitere Getränkebedeutung. Im Taiwanischen steht 茶 auch in 麵茶, einer Zubereitung aus geröstetem Mehl. Das sind gewöhnliche Sprachverwendungen und kein Nachweis für Camellia sinensis als Zutat.

  3. Das Schriftzeichen bleibt gleich

    茶 wird im standardisierten vereinfachten und traditionellen Chinesisch sowie im Japanischen gleich geschrieben. Diese gemeinsame Schreibung macht Sprachen, Lesungen und Bedeutungen nicht identisch.

Von 荼 zu 茶: eine allmähliche Trennung#

茶 entwickelte sich aus 荼. Dabei entfiel nicht nur ein waagerechter Strich: Eine stärker spezialisierte Schriftform setzte sich für das Wort Tee durch, während 荼 andere Lesungen und Bedeutungen behielt.

  1. Historische Schriftform statt Bilderrätsel

    Die Zeichendatenbank der CUHK führt 茶 auf 荼 zurück, zusammengesetzt aus der Pflanzenkomponente 艸 und der Lautkomponente 余. Die heutige Form als Mensch zwischen Gras und Baum zu lesen, mag eine einprägsame Merkhilfe sein; diese belegte Entstehung erklärt es jedoch nicht.

  2. Was Lu Yu tatsächlich berichtet

    Das erste Kapitel des Klassikers des Tees führt die Schreibung 茶 auf das ältere Wörterbuch 開元文字音義 zurück. Lin Meimao und Zhao Zihan erörtern dessen Zusammenstellung im Jahr 735. Das spricht dagegen, Lu Yu als Erfinder des Zeichens anzusehen: Sein Text verweist bereits auf einen Vorgänger.

  3. Warum ein einzelnes Erfindungsdatum irreführt

    Spätere Abschriften und Drucke können die Schreibung älterer Texte modernisieren. Ein 茶 in einer Song-Ausgabe eines viel älteren Werks ist daher nicht automatisch ein Schriftbeleg aus dessen Entstehungszeit. Zhang Yongmei weist zudem fortdauernde Überschneidungen in Song-Wörterbüchern nach. Die größere Verbreitung in der Tang-Zeit und die vollständige lexikografische Trennung waren verschiedene Entwicklungsstufen.

In frühen Texten kann 荼 bittere Pflanzen oder anderes bezeichnen. Vor der Übersetzung als Tee müssen Textstelle und Kommentar geprüft werden; die äußerliche Ähnlichkeit genügt nicht.

Fünf Namen im Klassiker des Tees#

Lu Yu versammelt im ersten Kapitel des Klassikers des Tees die Namen 茶, 檟, 蔎, 茗 und 荈. Sie bewahren unterschiedliche textliche und regionale Überlieferungen und bilden kein einheitliches Benennungssystem.

  1. 茶 · 檟 (槚) · 蔎

    茶 wurde zur alltäglichen Bezeichnung. Lu Yu verbindet 檟 mit der Erklärung 苦荼 im Erya und beschreibt 蔎 als einen Namen aus dem Südwesten von Shu. Diese Zuordnungen zeigen, wie sein Werk ältere Sprachzeugnisse ordnet; eine genaue Karte antiker Sprachverbreitung lässt sich daraus nicht ableiten.

  2. 茗 · míng

    茗 ist weiterhin in 品茗 und 香茗 geläufig. Das Mandarin-Wörterbuch führt es als allgemeine Bezeichnung für Tee und vermerkt die ältere Bedeutung einer späteren Pflückung. Die historischen Quellen unterscheiden jedoch nicht einheitlich: Andere Erklärungen beziehen 茗 auf Knospen oder regionalen Sprachgebrauch. Auf einem heutigen Etikett belegt 茗 allein weder Erntetermin noch Qualitätsklasse.

  3. 荈 · chuǎn

    Dieser weniger bekannte Name begegnet in historischen Texten. Das Mandarin-Wörterbuch erklärt 荈 als ältere Teeblätter und verweist auf das Yupian sowie auf den Bericht, dass Wei Yao Tee anstelle von Wein erhielt. Die Wörterbuchbedeutung hilft beim Lesen einer Textstelle; sie ist keine heutige Produktkategorie.

Das Pinyin bezeichnet hier heutige Mandarin-Lesungen, keine rekonstruierten Aussprachen aus Lu Yus Zeit.

Ein Zeichen, mehrere lebendige Lesungen#

Bei einer Umschrift sollte deutlich sein, welche Sprache sie wiedergibt. Diese Wörterbuchformen sind keine austauschbaren Rechtschreibvarianten.

  1. Mandarin · chá

    Hanyu Pinyin chá mit dem Zeichen für den zweiten Ton. Die entsprechende Bopomofo-Schreibung lautet ㄔㄚˊ.

  2. Kantonesisch · caa4

    In Jyutping lautet die kantonesische Lesung caa4; die abschließende 4 kennzeichnet den Ton. Das Kantonesisch-Lehrmaterial der CUHK verwendet diese Form für 茶 und in 烏龍茶.

  3. Taiwanisch · tê

    Das Taiwanisch-Wörterbuch des Bildungsministeriums verzeichnet tê. Die Form gehört zu den südminchinesischen Lautformen, auf die viele ausländische Namen des te-Typs zurückgehen; sie ist keine Fehlschreibung von Mandarin chá.

  4. Japanisch · cha / sa

    Japanische Wörterbücher nennen チャ und サ. Die Zusammensetzung bestimmt die Lesung: 紅茶 lautet kōcha, 喫茶 dagegen kissa. Das gemeinsame Zeichen 茶 bedeutet nicht, dass im Japanischen einfach die Mandarin-Aussprache übernommen wird.

Wie tea, Tee, chá und чай sich verbreiteten#

Teenamen erzählen von Sprachkontakten ebenso wie von geografischen Wegen. Östen Dahls WALS-Kapitel unterscheidet zwei große Entlehnungsfamilien und eine dritte Gruppe anderer Namen.

  1. Die te-Familie

    Niederländisch thee, Englisch tea und Deutsch Tee gehören zur te-Familie mit südminchinesischem Ursprung. WALS verbindet die niederländische Form mit Handelskontakten in Amoy, dem heutigen Xiamen. Verwandte Formen finden sich auch im malaiischen und indonesischen teh.

  2. Die cha-Familie

    Russisch чай gehört zur cha-Familie, die entlang von Landhandelswegen weit verbreitet ist. Portugiesisch chá ist ein wichtiges Gegenbeispiel zum Merksatz tea über See, cha über Land: Portugals Seehandel führte über Macao, wo eine Form des cha-Typs verwendet wurde.

  3. Eine Stichprobe von 230 Sprachen

    WALS zählt in seiner Stichprobe 110 Formen des cha-Typs, 84 des te-Typs und 36 andere. Diese Zahlen beschreiben den Datensatz des Atlas, nicht sämtliche Sprachen der Erde. Die dritte Gruppe ist wichtig: Die beiden bekannten Entlehnungsfamilien umfassen nicht den gesamten Wortschatz der Welt für Tee.

Häufige Verwechslungen#

  • Die Form eines Schriftzeichens, die Herkunft eines gesprochenen Wortes und die frühesten Belege für das Teetrinken sind unterschiedliche Fragen. Ein archäologischer Teefund verrät nicht, wie die Menschen ihn damals nannten.
  • Der Klassiker des Tees schuf keine fünf Teekategorien. Seine fünf Namen gehören zur Wortgeschichte; sie entsprechen nicht den heutigen Verarbeitungskategorien.
  • Englisch tea und Deutsch Tee gehören zum te-Typ, Russisch чай und Portugiesisch chá zum cha-Typ. Keine der beiden Wortfamilien ist eine authentischere Bezeichnung für das Getränk.
  • 茶 im Namen eines Getränks belegt für sich genommen nicht, dass es Teeblätter enthält. Entscheidend sind die Zutaten und der vollständige Name.

Begriffe#

Einträge mit diesem Begriff 132#

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生普
Sheng Pu-Erh shēng pǔ
Pu-Erh aus sonnengetrocknetem Maocha ohne die beschleunigte feuchte Haufenbehandlung des Shou; sein Charakter verändert sich durch Herstellung und Lagerung.
Entwurf
熟普
Shou Pu-Erh shú pǔ
Pu-Erh, dessen sonnengetrocknetes Maocha eine kontrollierte feuchte Haufenbehandlung durchläuft; mikrobielle, feuchte- und wärmebedingte Veränderungen erzeugen den eigenständigen Shou-Stil.
Belegt
白茶
Weißer Tee báichá
Tee, der vor allem durch Welken, Trocknen und Sortieren ohne Grünteefixierung entsteht. Traditionelle Formen werden nicht gerollt; Fudings Weißtee nach neuem Verfahren ergänzt leichtes Rollen.
Belegt
白毫银针
Bai Hao Yin Zhen Báiháo Yínzhēn
Reiner Knospenweißtee aus Dabai- oder Shuixian-Pflanzenmaterial nach der nationalen Produktdefinition. Fuding und Zhenghe sind wichtige Erzeugungsgebiete.
Belegt
白牡丹
Bai Mu Dan Bái Mǔdān
Weißer Tee aus einer Knospe mit einem oder zwei jungen Blättern der Kultivare Dabai oder Shuixian, voller als Silver Needle; benannt nach seinen blütenartigen Blattbüscheln.
Belegt
乌龙茶
Oolong wūlóngchá
Oberbegriff für teiloxidierte Tees, die durch Anstoßen des Blatts (做青) entstehen; nach Herkunft gegliedert in Nordfujian-, Südfujian-, Guangdong- (Chaozhou-) und Taiwan-Oolong.
Belegt
安溪铁观音
Anxi Tieguanyin Ānxī Tiěguānyīn
Gerollter Oolong vom Kultivar Tieguanyin, als GI für den gesamten Kreis Anxi geschützt. GB/T 19598-2025 definiert drei Stile: klar (清香), kräftig (浓香) und gereift (陈香).
Belegt
永春佛手
Yongchun Foshou Yǒngchūn Fóshǒu
Oolong vom großblättrigen Kultivar Foshou, als GI für den Kreis Yongchun geschützt (GB/T 21824-2008); sein Aroma wird mit Birne oder Zitronatzitrone verglichen.
Belegt
凤凰单丛
Phoenix Dancong Fènghuáng Dāncōng
Eine aromatische Oolong-Familie aus den Phönixbergen von Chaozhou in Guangdong, bekannt für lange, gedrehte Blätter und natürliche Blüten-, Frucht- oder Honigaromen. Ihre vielen benannten Auslesen stammen von Fenghuang-Shuixian-Teepflanzen; die Teepflanzen und die Verarbeitung prägen den Charakter jedes Tees.
Belegt
台湾乌龙茶
Taiwan-Oolong Táiwān wūlóngchá
Gruppierung für die teiloxidierten Tees Taiwans, vom Streifen-Baozhong (laut TRES etwa 8–25 % Oxidation) bis zu Oriental Beauty (50–60 %), überwiegend aus Qingxin Wulong und Jinxuan.
Belegt
冻顶乌龙茶
Dong-Ding-Oolong Dòngdǐng wūlóngchá
Mittel oxidierter, im Tuch kugelig gerollter und gerösteter Qingxin-Oolong aus Lugu, Nantou; der Stil wird heute weit über das Dong-Ding-Plateau hinaus hergestellt.
Belegt
高山乌龙茶
Taiwanischer Hochgebirgs-Oolong Gāoshān wūlóngchá
Leicht oxidierter, kugelig gerollter Oolong aus Gärten ab etwa 1.000 m in Nantou, Chiayi und Taichung; die Schwelle ist eine Konvention.
Belegt
阿里山高山茶
Alishan-Hochgebirgs-Oolong Ālǐshān gāoshān chá
Hochland-Oolong aus dem Großraum Alishan im Landkreis Chiayi, zu dem Meishan, Zhuqi, Fanlu und Alishan gehören. Verarbeitet werden vor allem Qingxin Wulong und Jinxuan.
Belegt
梨山茶
Lishan-Hochgebirgs-Oolong Líshān chá
Hochgebirgs-Qingxin-Oolong aus Lishan und Baxianshan im Bezirk Heping von Taichung, unter den höchstgelegenen Gärten Taiwans; mancherorts nur zwei oder drei Ernten im Jahr.
Belegt
东方美人茶
Oriental Beauty Dōngfāng Měirén chá
Stark oxidierter Oolong aus jungen, von Blattzikaden besaugten Trieben, besonders Qingxin Dapang; eng mit den Hakka-Teegebieten Hsinchu und Miaoli verbunden.
Belegt
木栅铁观音
Muzha Tieguanyin Mùzhà Tiěguānyīn
Kugelig gerollter, mittel oxidierter und stark gerösteter Oolong aus Muzha (Maokong), Taipeh; in Taiwan bezeichnet 鐵觀音 dieses Verfahren, das auch andere Kultivare verwenden kann.
Belegt
金萱茶
Jin-Xuan-Oolong Jīnxuān chá
Oolong aus Jinxuan, der taiwanischen Sorte TTES 12. Geeignetes Blattgut und sorgfältige Verarbeitung können ein natürliches, milchiges Aroma hervorbringen.
Belegt
珠茶
Gunpowder-Tee Zhūchá
Grüntee, dessen Blätter zu festen, runden Kügelchen geformt werden. Die Pingshui-Tradition in Zhejiang ist ein wichtiges regionales Beispiel; Gunpowder ist auch die englische Bezeichnung für 珠茶 in der chinesischen Produktnorm.
Belegt
云南
Yunnan Yúnnán
Provinz im Südwesten, Chinas größter Teeerzeuger nach Fläche und Menge und rechtliche Heimat der geografischen Angabe Pu-Erh (11 Bezirke, 75 Kreise).
Entwurf
西双版纳
Xishuangbanna Xīshuāngbǎnnà
Autonomer Bezirk der Dai im äußersten Süden Yunnans (Jinghong, Menghai, Mengla); über 1,43 Millionen Mu Tee und Kerngebiet des Gushu-Pu-Erh.
Entwurf
布朗山
Bulang-Berg Bùlǎngshān
Chinas wichtigste Bulang-Gemeinde (rund 1.000 km², 535–2.082 m) an der Grenze zu Myanmar; 126.400 Mu Tee, davon 24.000 Mu alte Bäume, mit Lao Banzhang und Lao Man’e.
Entwurf
老班章
Lao Banzhang Lǎo Bānzhāng
Hani-Dorf mit rund 127 Haushalten im Norden von Bulangshan; etwa 4.500 Mu alte Bäume und vielleicht 50 t im Jahr des teuersten Maocha aus Menghai.
Entwurf
勐腊
Mengla Měnglà
Grenzkreis im Osten Xishuangbannas, östlich des Mekong; umfasst Yiwu und die Xiangming-Berge (Yibang, Manzhuan, Gedeng, Mangzhi) der Sechs alten Teeberge.
Entwurf
麻黑
Mahei Máhēi
Dorf und Sitz des Verwaltungsdorfs nordöstlich der Großgemeinde Yiwu; Händler bezeichnen es als größtes Gartengebiet Yiwus und als Maßstab für dessen weichen, süßen Stil mit Blüten- und Honignoten.
Entwurf
刮风寨
Guafengzhai Guāfēngzhài
Yao-Dorf an der Grenze zu Laos im Verwaltungsdorf Mahei, nördliches Yiwu; Waldgärten wie Chawangshu, Chaping und Baishahe liefern einige der teuersten Blätter Yiwus.
Entwurf
景迈山
Jingmai-Berg Jǐngmàishān
Berg in Huimin, Lancang, mit Dörfern der Blang und Dai, die Tee unter Walddach anbauen; UNESCO-Welterbe (2023) für rund 1.180 ha alte Teewälder.
Belegt
昆明
Kunming Kūnmíng
Provinzhauptstadt (etwa 1.890 m): Sitz der staatlichen Teefabrik Kunming (1938/39-1994), die den Shou Pu-Erh mitbegründete, und der „trockenen Kunming-Lagerung“.
Entwurf
老曼峨
Lao Man’e Lǎo Màn'é
Das größte und älteste Bulang-Dorf am Bulang-Berg, berühmt für intensiv bitteren Tee; die Dorfbewohner unterscheiden bittere (苦茶) und süße (甜茶) Bäume am Geschmack.
Entwurf
芒景
Mangjing Mángjǐng
Blang-Verwaltungsdorf an der Südseite des Jingmai-Bergs (Wengji, Mangjing Shangzhai/Xiazhai, Manghong, Wengwa); Hüter des Teeahnenkults um Pa’aileng.
Entwurf
桐木关
Tongmuguan Tóngmùguān
Hoch gelegenes Bergdorf im Nationalpark Wuyishan, rund 70 km westlich der Stadt Wuyishan: Ursprung des über Kiefernholz geräucherten Lapsang Souchong (正山小种) und seit 2005 des Jin Jun Mei.
Belegt
星村镇
Xingcun Xīngcūn Zhèn
Großgemeinde westlich des Wuyi-Landschaftsschutzgebiets und historischer Markt für Wuyi-Tee und Lapsang („Tee duftet erst, wenn er Xingcun erreicht“); rund 42 % der Teegärten von Wuyishan. Tongmu gehört dazu.
Belegt
革登
Gedeng Gédēng
Kleinster der Sechs alten Teeberge, im Dorf Anle in Xiangming; bekannt für einen in der Qing-Zeit verzeichneten, inzwischen abgestorbenen „Teekönig“.
Belegt
攸乐
Youle Yōulè
Jinuo-Berg in Jinghong, in den Qing-Listen der sechs Berge zuerst genannt und der einzige außerhalb von Mengla; im Dorf Youle liegt sein größter alter Garten.
Belegt
景谷
Jinggu Jǐnggǔ
Autonomer Kreis der Dai und Yi in der Stadt Pu’er, bekannt für den Jinggu Dabai (景谷大白茶) mit großen weißen Knospen und als Musterkreis für weißen Tee beworben.
Belegt
临翔
Linxiang Línxiáng
Stadtbezirk und Sitz der Stadt Lincang, früher Kreis Lincang; zu seiner Gemeinde Bangdong am Lancang gehören Xigui und die Gärten des „Felsentees“ von Bangdong.
Belegt
邦东
Bangdong Bāngdōng
Gemeinde in Linxiang am Westufer des Lancang, unterhalb des Bangdong Daxueshan; rund 5.000 Mu Teegärten, Heimat von Xigui.
Belegt
下关
Xiaguan Xiàguān
Sitz von Dali am Südende des Erhai; Geburtsort des Tuocha (1902) und Heimat der Teefabrik Xiaguan (1941), des wichtigsten Herstellers von gepresstem Grenztee für Tibet.
Belegt
感德镇
Gande Gǎndé Zhèn
Hoch gelegene Großgemeinde des „Inneren Anxi“ im Nordwesten, führender Erzeuger des heutigen Tieguanyin und ein bedeutender Maocha-Markt: rund 50.000 Mu und 5.000 t im Jahr.
Belegt
宁德
Ningde Níngdé
Bezirk in Nordostfujian (Mindong): Heimat des Fuding-Weißtees und des Schwarztees Tanyang Gongfu aus Fu’an, beides GIs im Abkommen zwischen der EU und China.
Belegt
福鼎市
Fuding Fúdǐng Shì
Kreisfreie Küstenstadt an der Grenze zu Zhejiang, GI-Heimat des Fuding-Weißtees (Silbernadel, Weiße Pfingstrose) und der Kultivare Fuding Dabai und Dahao.
Belegt
政和县
Zhenghe Zhènghé Xiàn
Kreis in Nordfujian an der Grenze zu Zhejiang, 1115 nach einer Regierungsdevise der Song benannt; stellt Zhenghe-Weißtee aus Zhenghe Dabai und den Schwarztee Zhenghe Gongfu her.
Belegt
漳平市
Zhangping Zhāngpíng Shì
Kreisfreie Stadt in Longyan, Heimat des Zhangping Shuixian: Shuixian-Oolong, in Holzformen zu kleinen, in Papier gewickelten quadratischen Kuchen gepresst und über Holzkohle geröstet.
Belegt
潮州
Chaozhou Cháozhōu
Teochew-Stadt im Osten Guangdongs; in ihren Fenghuang-Bergen wächst Dancong-Oolong, und sie ist die Heimat des Chaozhou-Gong-Fu-Cha, seit 2008 nationales immaterielles Kulturerbe.
Belegt
凤凰镇
Fenghuang Fènghuáng Zhèn
Berggemeinde nördlich von Chaozhou und Herz des Phoenix-Dancong-Oolongs. Ihre benannten Einzelbüsche, nach Aromatypen gruppiert, wachsen zwischen etwa 365 m und 1.200 m.
Belegt
乌岽山
Wudong-Berg Wūdōng Shān
Der 1.391 m hohe zweite Gipfel von Fenghuang und sein berühmtester Dancong-Hang: hoch gelegene Weiler auf etwa 850–1.200 m mit den ältesten benannten Büschen, darunter die „Song“-Bäume.
Belegt
英德市
Yingde Yīngdé Shì
Stadt mit Karst- und Hügellandschaft im Norden Guangdongs, Heimat des Yingde-Schwarztees (英红) aus großblättrigen Kultivaren, die an der 1959 hier gegründeten Provinz-Teestation gezüchtet wurden.
Belegt
广西
Guangxi Guǎngxī
Autonomes Gebiet im Süden Chinas; Heimat des Dunklen Tees Liu Bao, der sich von der Gemeinde Liubao im Kreis Cangwu auf mehr als 20 Kreise Guangxis ausgebreitet hat.
Belegt
梧州
Wuzhou Wúzhōu
Flusshafen am Xi Jiang an der Grenze zu Guangdong; Handels- und Fabrikzentrum des Liu Bao, der früher flussabwärts nach Guangdong, Hongkong und Südostasien verschifft wurde.
Belegt
六堡镇
Liubao Liùbǎo Zhèn
Hügelgemeinde rund 30 km von der Stadt Wuzhou, die dem Dunklen Tee Liu Bao den Namen gibt: rot, kräftig, gereift und mild, mit einem „Betelnuss“-Aroma, das die alten Exportmärkte schätzten.
Belegt
安化县
Anhua Ānhuà Xiàn
Bergkreis am Fluss Zi und Zentrum des Dunklen Tees aus Anhua: ab 1595 amtlicher Tee für den Grenzhandel, heute 360.000 Mu Tee und Fu-Zhuan-Ziegel mit „Goldenen Blüten“.
Belegt
台湾
Taiwan Táiwān
Teegebiet auf der Insel Taiwan, entstanden aus der Zuwanderung aus Fujian im 19. Jahrhundert und dem Exporthandel; bekannt für Hochgebirgs-Oolong, Dong Ding, Wenshan Baozhong, Oriental Beauty und Schwarztee vom Sonne-Mond-See.
Belegt
鱼池乡
Yuchi Yúchí Xiāng
Gemeinde in Nantou rund um den Sonne-Mond-See; seit der Ankunft von Assam-Pflanzen 1925 das Schwarzteezentrum Taiwans und Sitz der TRES-Station Yuchi (1936), die 紅玉 (台茶18號) gezüchtet hat.
Belegt
阿里山
Alishan Ālǐshān
Hochgebirgs-Oolong-Gebiet in den Berggemeinden von Chiayi (Alishan, Meishan, Fanlu, Zhuqi), Gärten auf etwa 900–1.400 m; vor allem 青心烏龍 und 金萱.
Belegt
台中市
Taichung Táizhōng Shì
Regierungsunmittelbare Stadt in der Inselmitte, deren gebirgiger Bezirk Heping das Hochgebirgsteegebiet Lishan umfasst, mit einigen der höchsten Gärten Taiwans.
Belegt
坪林区
Pinglin Pínglín Qū
Hügelbezirk von Neu-Taipeh am Fluss Beishi, Herz des Wenshan Baozhong: fast 1.000 ha Tee, die meisten Einwohner sind Teebauern; seit 1997 Teemuseum Pinglin.
Belegt
木栅
Muzha Mùzhà
Ehemaliger Bezirk Taipehs (heute im Bezirk Wenshan), dessen Hügel von Maokong auf etwa 300–350 m die Heimat des Muzha-Tieguanyin sind, eines zu Kugeln gerollten, gut gerösteten Oolongs.
Belegt
新竹县
Landkreis Hsinchu Xīnzhú Xiàn
Kreis im Nordwesten mit überwiegend Hakka-Bevölkerung; seine Hügelgemeinden Beipu und Emei sind die klassische Heimat des Oriental Beauty (膨風茶), auch Zhudong produziert ihn.
Belegt
北埔乡
Beipu Běipǔ Xiāng
Hakka-Hügelgemeinde in Hsinchu, wo Oriental Beauty 膨風茶 („Prahlertee“) heißt; von Zikaden angebissenes Sommerblatt, stark oxidiert.
Belegt
峨眉乡
Emei Éméi Xiāng
Kleine Hakka-Gemeinde neben Beipu in Hsinchu, wo der Sommertee mit Zikadenfraß vor allem als 東方美人 (Oriental Beauty) verkauft wird; Teefabriken prägen das örtliche Gewerbe.
Belegt
苗栗县
Landkreis Miaoli Miáolì Xiàn
Kreis mit Hakka-Mehrheit südlich von Hsinchu; Toufen, Touwu, Sanwan und Nanzhuang stellen Oriental Beauty her, örtlich 椪風茶 oder mit dem älteren Namen 番庄烏龍.
Belegt
头份市
Toufen Tóufèn Shì
Hakka-Stadt in Miaoli, deren Hügeldörfer (興隆, 流東, 珊湖) im Gebiet Laoqi 椪風茶 (Oriental Beauty) aus 青心烏龍 in ökologischem, ungespritztem Anbau erzeugen.
Belegt
香港
Hongkong Xiānggǎng
Wichtiges Zentrum für Teehandel und Lagerung; kleiner lokaler Teeanbau auf der Kadoorie Farm und erneute Ernten nach der Pflege alter Teesträucher in Ngong Ping auf Lantau.
Belegt
坝糯
Banuo Bànuò
Dorf auf der östlichen Bergseite von Mengku, Shuangjiang; am bekanntesten für alte Tengtiao-Bäume („Rattan“), mit über 800 Mu Bäumen von über 100 Jahren.
Belegt
邦崴
Bangwei Bāngwēi
Dorf der Gemeinde Fudong, Lancang, Standort des alten Teebaums vom „Übergangstyp“ in Bangwei (11,8 m), 1991 gemeldet, 1993 von Fachleuten bestätigt und 1997 auf einer Briefmarke abgebildet.
Belegt
福鼎大白茶
Fuding Dabai Fúdǐng Dàbáichá
Klonaler, früh austreibender, mittelblättriger kleiner Baum aus dem Dorf Bailiu in Fuding. Seine stark behaarten Knospen sind das klassische Material für Silbernadel; 1985 wurde er als nationaler Kultivar zugelassen.
Belegt
政和大白茶
Zhenghe Dabai Zhènghé Dàbáichá
Klonaler, spät austreibender, großblättriger kleiner Baum aus der Großgemeinde Tieshan, Zhenghe; Grundlage von Silbernadel und Weiße Pfingstrose aus Zhenghe. 1985 national zugelassen.
Belegt
佛手
Foshou Fóshǒu
Großer Kultivar mit stark blasig gewölbten Blättern, benannt nach der Buddhas-Hand-Zitrone; Provinzzulassung Fujian 闽认茶1985014. Grundlage des Yongchun Foshou.
Belegt
青心乌龙
Qingxin Wulong Qīngxīn Wūlóng
Traditionelle, spät austreibende taiwanische Sorte, geschätzt für Oolong und Baozhong, mit vergleichsweise geringer Trockenheits- und Schädlingsresistenz.
Belegt
金萱
Jinxuan Jīnxuān
TRES-Kultivar TTES 12, 臺農8號 × 硬枝紅心, 1981 benannt: wüchsig, ertragreich, mittelfrüh, mit natürlichem Milcharoma; nach Fläche der zweitwichtigste Kultivar Taiwans.
Belegt
中茶108
Zhongcha 108 Zhōngchá 108
Sehr früh austreibende, klonal vermehrte Grünteesorte des CAAS-Teeforschungsinstituts, aus strahleninduzierten Varianten von Longjing 43 gezüchtet; 2010 national begutachtet.
Belegt
白叶1号
Baiye 1 Báiyè 1 Hào
Klonale Sorte aus einer weißblättrigen Variante der lokalen Teepopulation Anjis. Die hellen Frühlingsblätter werden zu Grüntee verarbeitet; ihre Farbe macht daraus keine Weißtee-Verarbeitungskategorie.
Belegt
紫娟
Zijuan Zǐjuān
Aus Yunnan-Großblattmaterial ausgelesene Sorte mit violetten Trieben. Violette Knospen, junge Blätter und Stängel kennzeichnen diesen benannten Klon; „Purpurknospentee“ ist dagegen ein allgemeiner Begriff.
Belegt
中白1号
Zhongbai 1 Zhōngbái 1 Hào
Weiß austreibende Sorte aus einer natürlich weißblättrigen Pflanze der lokalen Jiukeng-Population in Jiande. Von Baiye 1 aus Anji verschieden; 2020 registriert.
Belegt
中黄1号
Zhonghuang 1 Zhōnghuáng 1 Hào
Lichtempfindliche Sorte mit gelbem Austrieb, aus einer natürlichen Variante in Tiantai, Zhejiang, ausgelesen. Der Züchter nennt flache oder gerollte Grüntees; gelbe Blätter bedeuten nicht automatisch Gelbtee.
Belegt
黄玫瑰
Huang Meigui Huáng Méigui
Früh austreibende Fujian-Kreuzung aus Huang Guanyin und Huangdan, für mehrere Verarbeitungskategorien geeignet.
Belegt
中茶125
Zhongcha 125 Zhōngchá 125
Früh austreibender, mittelblättriger Grüntee-Kultivar aus Pulian Tongyuan und Longjing 43.
Belegt
中茶501
Zhongcha 501 Zhōngchá 501
Sehr früher, kleinblättriger Grüntee-Kultivar aus der Muhe-Population, für maschinelle Ernte empfohlen.
Belegt
中茶502
Zhongcha 502 Zhōngchá 502
Früher, kleinblättriger Grüntee-Kultivar aus der Huangshan-Population, für maschinelle Ernte geeignet.
Belegt
黄金芽
Huangjinya Huángjīnyá
Lichtempfindlicher gelbblättriger Kultivar aus einer Knospenmutation in lokalem Teematerial von Yuyao, Zhejiang.
Belegt
云抗14号
Yunkang 14 Yúnkàng 14 hào
Großblättrige Auslese aus Nannuoshan-Teematerial, auch unter dem neueren Namen Yuncha 14 verzeichnet.
Belegt
舒茶早
Shuchazao Shūcházǎo
Registrierter chinesischer Teekultivar mit Bezug zu Shucheng, Anhui, für Grüntee verwendet.
Belegt
保靖黄金茶1号
Baojing Huangjincha 1 Bǎojìng Huángjīnchá 1 hào
Sehr früh austreibender Grüntee-Kultivar aus der Baojing-Huangjincha-Population in Hunan.
Belegt
黄观音
Huang Guanyin Huáng Guānyīn
Früh austreibender Fujian-Kultivar für aromatischen Oolong, schwarzen und grünen Tee.
Belegt
中茶102
Zhongcha 102 Zhōngchá 102
Früher Grüntee-Kultivar, von der CAAS aus der Xihu-Longjing-Population ausgewählt.
Belegt
槠叶齐
Zhuyeqi Zhūyèqí
Hunan-Kultivar aus der Anhua-Population, geeignet für schwarzen und grünen Tee.
Belegt
鄂茶一号
Echa 1 Èchá yī hào
Grünteesorte aus Hubei, gezüchtet aus Fuding Dabaicha und Meizhan.
Belegt
浙农117
Zhenong 117 Zhènóng 117
Von der Zhejiang-Universität ausgelesene frühe Sorte für Grün- und Schwarztee.
Belegt
川沐217
Chuanmu 217 Chuānmù 217
Frühe Grünteesorte aus Sichuan, aus einer abweichenden Pflanze von Zhenong 117 ausgelesen.
Belegt
白毫早
Baihaozao Báiháozǎo
Sehr frühe Grünteesorte mit dicht behaarten Trieben, aus der Anhua-Population ausgelesen.
Belegt
观韵
Guanyun Guānyùn
Sorte aus Hunan mit mittlerem Austriebszeitpunkt mit Baihaozao und Tieguanyin als Eltern.
Belegt
槠红韵
Zhuhongyun Zhūhóngyùn
Frühe Sorte aus Hunan, aus Baihaozao und Gaoyaqi für Grün- und Schwarztee gezüchtet.
Belegt
下关茶厂
Teefabrik Xiaguan Xiàguān Cháchǎng
Fabrik in Dali, vor allem bekannt für Tuocha (schalenförmige Nester) und kräftige, oft rauchige Sheng-Kuchen wie 8653.
Belegt
昆明茶厂
Teefabrik Kunming Kūnmíng Cháchǎng
Staatliche Fabrik in Kunming, in der das Wo Dui (das Shou-Pu-Erh-Verfahren) entwickelt wurde; bekannt für Shou-Ziegel wie 7581.
Belegt
陈升号
Chen Sheng Hao Chén Shēng Hào
Pu-Erh-Unternehmen aus Menghai, vor allem bekannt für Lao-Banzhang-Kuchen; betreibt eine Echtheitsabfrage für seine Wrapper.
Belegt
雨林古茶坊
Yulin Gucha Fang Yǔlín Gǔcháfāng
Pu-Erh-Marke mit Schwerpunkt auf Gushu-Tees einer einzigen Herkunft, mit veröffentlichten unverbindlichen Verkaufspreisen.
Belegt
普洱茶厂
Teefabrik Pu'er Pǔ'ěr Cháchǎng
Staatliche Pu-Erh-Fabrik, 1975 im Kreis Pu’er (heute Ning’er) gegründet. Meist als die „4“ in den Rezepturnummern angegeben; zwei Unternehmen beanspruchen sie als Vorgänger.
Belegt
临沧茶厂
Teefabrik Lincang Líncāng Cháchǎng
Staatliche Fabrik der 1950er-Jahre für das wachsende Schwarzteegebiet Lincang. Sie teilte sich später in Fabriken des Kreises und der Präfektur, bekannt für Yinhao- und Jianshen-Tuocha; heute nutzen Privatfirmen ihre Namen.
Belegt
凤庆茶厂
Teefabrik Fengqing Fèngqìng Cháchǎng
Geburtsstätte des Schwarztees Dianhong, 1939 als Shunning-Versuchsteefabrik unter Feng Shaoqiu gegründet. Sie wurde 1996 zur Dianhong-Gruppe und trat 2022 in ein Sanierungsverfahren ein.
Belegt
云南省茶叶进出口公司
Tee-Import- und Exportgesellschaft der Provinz Yunnan Yúnnán Shěng Cháyè Jìnchūkǒu Gōngsī
Die staatliche Teehandelsgesellschaft der Provinz Yunnan, gegründet 1938. Sie besaß die Exportrechte, verwaltete das System der Rezepturnummern, verkaufte den Pu-Erh der großen Fabriken unter dem Label 中茶 und später unter der Marke Jixing.
Belegt
南涧茶厂
Teefabrik Nanjian Nánjiàn Cháchǎng
Kreisteefabrik in Nanjian, gegründet von einem ehemaligen Direktor aus Xiaguan, bekannt für den Tuocha Tulin Fenghuang (Phönix); die Linie führt über ein Staatsunternehmen von 1991 zu Yunnan Tulin Tea.
Belegt
中国茶叶
China Tea Zhōngguó Cháyè Gǔfèn Yǒuxiàn Gōngsī
1949 gegründetes staatliches Teehandelshaus, heute China Tea Co. von COFCO. Sein Zeichen 中茶 mit „acht 中“ umhüllte jahrzehntelang den Pu-Erh aus Kunming, Menghai und Xiaguan und ist noch in Gebrauch.
Belegt
云南昌泰茶业集团
Teegruppe Changtai Yúnnán Chāngtài Cháyè Jítuán
Pu-Erh-Gruppe aus Xishuangbanna, hervorgegangen aus einem Teehandelshaus von 1998; ihre Yiwu-Kuchen Yichang Hao von 1999 markierten das Auftreten privater Hersteller neben den staatlichen Fabriken.
Belegt
安宁海湾茶业
Teefirma Haiwan Ānníng Hǎiwān Cháyè Yǒuxiàn Zérèn Gōngsī
Pu-Erh-Unternehmen aus dem Raum Kunming, 1999 von zwei pensionierten Führungskräften der Menghai-Teefabrik, Zou Bingliang und Lu Guoling, gegründet; am bekanntesten für seine Lao-Tong-Zhi-Kuchen.
Belegt
云南双江勐库茶叶
Teefirma Mengku, Marke Mengku Rongshi Yúnnán Shuāngjiāng Měngkù Cháyè Yǒuxiàn Zérèn Gōngsī
Pu-Erh-Unternehmen aus Lincang, 1999 entstanden, als Rong Jiasheng die staatliche Teefabrik Shuangjiang kaufte; Labels Mengku/Rongshi und ein früher Einkäufer in Bingdao.
Belegt
斗记
Douji
2006 von Chen Haibiao eingeführte Pu-Erh-Marke, die in Yiwu begann; heute mit Sitz in Guangzhou und auf hochpreisige Verschnittkuchen ausgerichtet.
Belegt
黎明茶厂
Teefabrik Liming Límíng Cháchǎng
Fabrik in Menghai (Mengzhe), die 1964 als Teeeinheit der staatlichen Farm Liming begann; stellt Pu-Erh unter der Marke Bajiaoting her und gehört heute zur Gruppe Yunnan Nongken.
Belegt
武夷星茶业
Teegesellschaft Wuyi Star Wǔyíxīng Cháyè Yǒuxiàn Gōngsī
Von Jiemian und China Daily als größte Teefabrik Wuyishans bezeichnet. 2001 vom Geschäftsmann He Yixin gegründet; übernahm 2003 die staatliche Felsentee-Gesellschaft und das Teeinstitut der Stadt.
Belegt
瑞泉茶业
Teehaus Ruiquan Ruìquán Cháyè
Wuyi-Yancha-Haus der Familie Huang, benannt nach dem Felsen Ruiquan oberhalb von Shuiliandong. Die Familie beansprucht Wurzeln bis 1644 und einen Handelsnamen von 1819; das moderne Unternehmen stammt von etwa 2000.
Belegt
厦门茶叶进出口
Xiamen Tee-Import- und Exportgesellschaft Xiàmén Cháyè Jìnchūkǒu Yǒuxiàn Gōngsī
Staatlicher Oolong-Verschneider und -Exporteur (COFCO / China Tea) in Xiamen, seit 1960 Inhaber der Marke 海堤 (Haidi, „Haiti“) und Urheber der Buchstabencodes von 1974 für Export-Oolong.
Belegt
福建茶叶进出口
Fujian Tee-Import- und Exportgesellschaft Fújiàn Cháyè Jìnchūkǒu Yǒuxiàn Zérèn Gōngsī
In Fuzhou ansässiger Exporteur von COFCO/China Tea (1950) für Jasmin-, weißen und Oolong-Tee, Inhaber der Marke Butterfly (蝴蝶). Nicht Inhaber von 海堤, der Marke des Xiamener Unternehmens.
Belegt
福建示范茶厂
Fujian-Musterteefabrik Fújiàn Shìfàn Cháchǎng
Staatlicher Teebetrieb der Kriegszeit (1939-1942) in Chishi, Chong’an, geleitet von Zhang Tianfu, mit Zweigstellen in Fuding und Fu’an; sein Gelände ist die Keimzelle der staatlichen Teefarm und des Teeinstituts von Wuyishan.
Belegt
武夷山市茶叶科学研究所
Teeforschungsinstitut Wuyishan Wǔyíshān Shì Cháyè Kēxué Yánjiūsuǒ
Staatliches Teeinstitut von Chong’an/Wuyishan (1960-2003). Es entwickelte klonalen „kommerziellen“ Da Hong Pao und brachte ihn als Erstes in den Verkauf; 2003 übernahm Wuyi Star das Institut.
Belegt
琪明茶叶科学研究所
Teeforschungsinstitut Qiming Qímíng Cháyè Kēxué Yánjiūsuǒ
Werkstatt von Wang Shunming, der in der sechsten Gruppe (März 2025) zum repräsentativen nationalen Traditionsträger der Herstellungstechnik des Wuyi-Yancha (Da Hong Pao) ernannt wurde, ehemals Leiter der staatlichen Felsentee-Gesellschaft von Wuyishan.
Belegt
叶启桐
Ye Qitong Yè Qǐtóng
Repräsentativer nationaler Traditionsträger der Herstellungstechnik des Wuyi-Yancha (Da Hong Pao) (dritte Gruppe, 2009), leitender Teeprüfer und Autor zum Wuyi-Yancha.
Belegt
陈德华
Chen Dehua Chén Déhuá
Repräsentativer nationaler Traditionsträger der Herstellungstechnik des Wuyi-Yancha (Da Hong Pao) (vierte Gruppe, 2012); leitete am Teeinstitut von Wuyishan die Vermehrung und den ersten kommerziellen Verkauf von klonalem Da Hong Pao.
Belegt
福建正山堂茶业
Teegesellschaft Zhengshantang Fújiàn Zhèngshāntáng Cháyè Yǒuxiàn Zérèn Gōngsī
Schwarzteeunternehmen von Jiang Yuanxun in Tongmu (Miaowan); sein Team schuf 2005 den Jin Jun Mei. Führender Erzeuger von Lapsang Souchong im Naturschutzgebiet Wuyishan.
Belegt
福建品品香茶业
Teegesellschaft Pinpinxiang Fújiàn Pǐnpǐnxiāng Cháyè Yǒuxiàn Gōngsī
Bekanntestes Markenhaus für weißen Tee in Fuding, 1992 von Lin Zhenchuan gegründet; wichtigste Linie gereifter Tees ist 晒白金; große Vertragsanbaubasis und landesweites Ladennetz.
Belegt
福建省天湖茶业
Teegesellschaft Tianhu, Marke Lüxueya Fújiàn Shěng Tiānhú Cháyè Yǒuxiàn Gōngsī
Unternehmen für weißen Tee in Fuding, 2000 gegründet, unter der Marke Lüxueya, benannt nach dem historischen Tee des Taimu-Bergs; Gartenbasis am Taimu und Schwerpunkt auf gereiftem weißem Tee.
Belegt
国营福鼎茶厂
Staatliche Teefabrik Fuding Guóyíng Fúdǐng Cháchǎng
Staatliche Teefabrik von Fuding (1950–1990er-Jahre) im System von China Tea: exportierte Bailin-Gongfu-Schwarztee und weiße Tees; nach 1993 aufgelöst.
Belegt
国营福鼎茶厂白琳分厂
Teefabrik Bailin Guóyíng Fúdǐng Cháchǎng Báilín Fēnchǎng
Staatlicher Teebetrieb in Bailin, Fuding: stellte Bailin-Gongfu-Schwarztee für den Export her, dann weiße Tees, und entwickelte 1968 den weißen Tee nach neuem Verfahren (新工艺白茶).
Belegt
六妙白茶
Liumiao Weißtee AG Liùmiào Báichá Gǔfèn Yǒuxiàn Gōngsī
Gruppe für weißen Tee aus Fuding in Diantou mit einem Anwesen von 4.600 Mu und einem großen Lagerkeller für weißen Tee; geht auf eine Handelsfirma von 2002 zurück, seit 2017 Aktiengesellschaft.
Belegt
福建省隆合茶业
Teegesellschaft Longhe Fújiàn Shěng Lónghé Cháyè Yǒuxiàn Gōngsī
Hersteller von weißem Tee und Gongfu-Schwarztee aus Zhenghe in Dongan, Großgemeinde Tieshan; 1993 als Teefabrik Xinlong gegründet, geleitet vom Traditionsträger Yang Feng.
Belegt
福建政和瑞茗茶业
Teegesellschaft Zhenghe Ruiming Fújiàn Zhènghé Ruìmíng Cháyè Yǒuxiàn Gōngsī
Hersteller von weißem Tee aus Zhenghe in Daoxiang mit Wurzeln in einer staatlichen Teefarm von 1958; Marke 政名; Leiter Yu Bugui ist Traditionsträger der Zhenghe-Technik auf Provinzebene.
Belegt
林华泰茶行
Teehandlung Lin Hua Tai Lín Huátài Cháháng
Teegroßhändler und Veredler an der Chongqing North Road in Dadaocheng, Taipeh, 1883 gegründet und noch immer von der Familie Lin geführt.
Belegt
有记名茶
Wang Tea Youji Yǒujì Míngchá
Teehaus der Familie Wang in Dadaocheng, von Anxi über Xiamen (1890) nach Taipeh (1907); bewahrt einen Holzkohle-Röstraum aus der japanischen Zeit.
Belegt
台湾农林
Taiwan Tea Táiwān Nónglín Gǔfèn Yǒuxiàn Gōngsī
Eigentümerin der ehemaligen japanischen Teefabriken Taiwans, darunter die Werke in Daxi und am Sonne-Mond-See (Yuchi); seit 1962 börsennotiert und heute teilweise im Teetourismus tätig.
Belegt

Quellen#

Was diese Quellen belegen
  1. Der Klassiker des Tees nennt ein älteres Wörterbuch als Quelle für die Schreibung 茶.

    Volltext · Seiten 130–131: Zitat aus dem ersten Kapitel und Erörterung des 開元文字音義. · geprüft am 2026-10-21

    Geltungsbereich und Grenzen: Das stellt die Erfindungsgeschichte infrage; die erste Person, die jemals 茶 schrieb, lässt sich daraus nicht bestimmen.

  2. Die schriftliche und lexikalische Trennung von 荼 und 茶 setzte sich nach der Tang-Zeit fort.

    Volltext · Seiten 106–108, insbesondere Tabelle 2 mit dem Wörterbuchvergleich. · geprüft am 2026-10-21

    Geltungsbereich und Grenzen: Die frühe Chronologie der Studie beruht auf der Auswertung überlieferter Texte, nicht auf einem neu ausgegrabenen und unabhängig datierten Erstbeleg des Zeichens.

  3. Das WALS-Kapitel über Tee teilt 230 Sprachen in 110 Formen des cha-Typs, 84 des te-Typs und 36 andere ein.

    Volltext · Wertetabelle zu Karte 138A und Erörterung der niederländischen und portugiesischen Kontakte. · geprüft am 2026-10-21

    Geltungsbereich und Grenzen: Eine Sprachstichprobe und eine allgemeine Entlehnungsgeschichte bestimmen nicht jede Zwischenstation der Weitergabe.

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